Kenner haben es natürlich sofort erkannt. Die zweite Zeile ist in klingonischer Schrift geschrieben. Lang lebe das Imperium. Eigentlich bevorzuge ich mehr die Logik der Vulkanier, die das Universum um Wissen bereichert und den Frieden erhält, doch die klingonische Sprache ist halt so ausdrucksstark. Inzwischen ist wohl allen klar, daß ich ein StarTrek Fan bin (der verrückteste den ich kenne). Zu Hause bin ich in Ilsenburg, einer kleinen Stadt am Nordrand des Harzes.

Und wer auch einmal Außerirdische kennenlernen will, der sollte hier

mitmachen.

Auch wenn die Chancen, wirklich ein Signal Außerirdischer aufzufangen, vorsichtig gesagt, gering sind, so bleibt noch die Befriedigung bei der genauesten Auswertung von Daten aus dem Weltraum aller Zeiten teilzunehmen. Und vielleicht ist auch noch die eine oder andere astronomische Sensation in den Datenmengen versteckt. Inzwischen ist ein regelrechter Wettbewerb um die meisten ausgewerteten Datenpakete entbrannt. Meine Ausbeute liegt bei 1323 Einheiten. Bis jetzt wurden mehrere interessante Signale empfangen, nur keines hat sich je wiederholt.

Zwischenzeitlich habe ich mich an einem anderen Projekt über unseren Köpfen, aber nicht ganz so weit entfernt, beteiligt.

Das Climate-Prediction-Projekt will dem Klimawandel beschreiben. Bis jetzt mussten alle Modellvorhersagen für die klimatische Zukunft mit großer Skepsis betrachtet werden, da viele Parameter unbekannt und nicht einfach aus der Theorie heraus zu bestimmen waren. Mit Hilfe der Computer der Teilnehmer wird hier eine große Bandbreite von Parametern durchgetestet. Stimmt die Berechnung der Vergangenheit mit den bekannten Werten überein, so kann davon ausgegangen werden, dass dieser Satz Parameter auch für die Zukunft zu gebrauchen ist.

Aber das ist auch schon wieder Geschichte. Derzeit nehme ich an einem Projekt teil, welches Mio. von Molekülen auf ihre mögliche Wirksamkeit gegen Krebs hin untersucht.

Die Wissenschaftler suchen nach Molekülen, die wie Schlüssel in die Rezeptoren von Zellen passen, um dort bestimmte Reaktionen auszulösen.

Um zu den Fremden aus dem All zurückzukehren: Sie haben uns bereits besucht! Und zwar in prähistorischer Zeit. Ehrlich gesagt bin ich von dieser These, die von dem so erfolgreichen wie umstrittenen Sachbuchautor Erich von Däniken aufgestellt wurde, nicht überzeugt, halte es aber nicht für ausgeschlossen. Ich möchte an dieser Stelle eine Lanze für Herrn von Däniken und seine A.A.S. (Fördergesellschaft für Archeologie-, Astronautik- und SETI) brechen. In jahrelanger Sysiphusarbeit haben diese engagierten Menschen mythologische Texte aus aller Welt durchforstet, sind hunderten oft nutzloser Hinweise nachgegangen und haben archeologische Stätten auf allen Kontinenten untersucht. Die etablierten Wissenschaftler sollten diese Arbeit nicht mit einem Achselzucken abtun, sondern lieber ihre eigenen Theorien untersuchen, ob diese nicht auch nur auf Mutmaßungen oder der Wiederholung vorgefasster Lehrmeinung beruhen.

Die möglichen Wohnorte von Mr. Spock und Co finden sich auf meiner Astro-Seite.

Und nun vom Phantastischen zum Realistischen: der klassischen Forschung. Und damit ihr nicht denkt ich sei ein unkritischer, alles glaubender Phantast, hier der Hinweis auf eine Organisation, die sich der skeptischen Erforschung paranormaler Angelegenheiten widmet: Die GWUP, die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften. Hier werden so wundersame Dinge wie Astrologie, Wünschelrutengänger, Homöopatie nach rein wissenschaftlichen Methoden, und nicht nach dem Motto: man muß nur daran glauben, dann funktioniert es auch, überprüft. Wer einmal gesehen hat, auf welch haarsträubende Weise, die Vorraussagen von Nostradamus zurechtgerückt werden, um einigermaßen zu historischen Ereignissen zu passen, der glaubt nie wieder an Zukunftsvorhersagen dieser Art.

Ihr seht schon, am liebsten beschäftige ich mich mit den Dingen, die über unseren Köpfen jenseits der Erdatmosphäre geschehen. Deshalb bin ich auch Mitglied in einem regionalen kleinen astronomischen Verein: Freunde der astronomischen Schulstation Adolph Diesterweg e.V.