Olympus Mons in 3D

Das Bild des höchsten Berges des Sonnensystems stammt natürlich vom Mars Global Surveyor. Die Höheninformation habe ich mir mehr oder weniger selbst dazugedacht. Der 3D-Effekt kommt dadurch zustande, dass im rechten Bild alle Bildpunkte, die höher gelegenes Terrain zeigen, gegenüber dem linken Bild nach rechts verschoben sind. (Deshalb auch die helle Stelle, dort sind die Pixel im linken Bild quasi ausgegangen) Genau so würde eine Betrachtung mit zwei Kameras erscheinen, die sich nebeneinander befinden. Nun steht nur noch die Aufgabe, mit jedem Auge das richtige Bild zu erfassen. Dazu gibt es mehrere Methoden alle mit Vor- und Nachteilen. Als erstes die berühmte Schiel-Methode. Man braucht dazu keine Hilfsmittel, aber etwas Übung und außerdem werden die Augen dabei schnell ermüden. Also solange Schielen, bis die zwei Bilder übereinanderliegen und scharf stellen. Den Rest macht das Gehirn. Und nicht gleich verzweifeln, wenn es nicht sofort klappt.

 

Für die zweite Methode braucht man eine Brille mit einem roten und einem grünen Glas. Die beiden Bilder von eben werden teilweise rot und grün eingefärbt, damit das eine nur das linke und das andere Bild nur das rechte Auge erreicht. Der Vorteil,: man kann es bequem betrachten. Der Nachteil: Man braucht eine Brille, etwas an Bildinformation geht verloren. Also Brille auf und sollte Olympus Mons als Mulde erscheinen, dann die Brille umdrehen.

Die dritte Möglichkeit funktioniert mit Hilfe eines Spiegels. Das rechte Bild wird dazu gespiegelt und man muss versuchen den Spiegel zu am linken Auge zu plazieren, dass darin das rechte Bild erscheint, das linke aber verdeckt wir.

 

Die Bildbearbeitung gaschah mit dem Bildverarbeitungsprogramm DIAS vom Institut für Bildverarbeitung der Fakultät für Mathematik und Informatik der FSU Jena.

P.S. Zumindest das obere Doppelbild eignet sich auch hervorragend zum Ausdrucken.

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